Retrieverarbeit

Die ursprüngliche Bestimmung für den Golden Retriever ist seine Eigenschaft als Jagdhund. Er wurde für die Arbeit nach dem Schuss ausgebildet, um Flugwild zu apportieren.

Aufgrund seiner  Apportierleidenschaft kann man den Golden Retriever aber auch gut mit der Dummyarbeit beschäftigen.

Ein Dummy ist ein gefüllter Leinensack, welcher als Ersatzbeute dient.

Bei der Dummyarbeit werden verschiedene Situationen der Jagd nachgestellt. Der Hund sieht zu, wie der Dummy geworfen wird, bleibt aber noch bei seinem Führer sitzen und erst auf Kommando beginnt er den Dummy zu apportieren. Er muß lernen die Fallstelle des Dummys abzuschätzen und sich diese zu merken.  Der Schwierigkeitsgrad steigert sich. Die Fortgeschrittenen lernen u.a. zwischen versch. Dummys zu unterscheiden und jeden einzelnen auf Kommando zu bringen.

In Arbeitsgruppen des GRC und DRC, aber auch in Hundesportvereinen kann man diese artgerechte Beschäftigung erlernen.

Heute  werden Golden Retriever nur noch selten jagdlich geführt. Seine Menschenfreundlichkeit und Leichtführigkeit sind der Grund dafür, dass er noch weitere Einsatzbereiche abdeckt, wie zum Beispiel als Rettungshund.

Die Ausbildung zum Rettungshund erfordert einen enormen Zeit- und Kostenaufwand und ist weit mehr als ein Hobby. Mehr Infos zur Ausbildung bietet das Deutsche Rote Kreuz.

Die Ausbildung zum Behinderten Begleit – und Führhund fordert vom Hund und Halter eine Menge Einfühlungsvermögen, Disziplin und Zeit. Mehr Infos unter www.behindertenbegleithund.de oder www.prima-partner.de